Pro und Kontra des SchülerVZ

Nach intensiver Beschäftigung mit dem SchülerVZ gehört ans Ende der Überlegungen ein Fazit, welches die Vor- und Nachteile des sozialen Netzwerkes nochmals auf den Punkt bringt. Diese werden hier nochmals systematisch dargestellt. Dadurch wird es besorgten Eltern ermöglicht eine schnelle Einsicht in die Vorzüge und Gefahren des SchülerVZ zu bekommen und sich einen Überblick über die Aktivitäten des Nachwuchses zu verschaffen. Da wir aber auch um Aufklärung bemüht sind, wird jedes Kapitel mit dem ein oder anderen Tipp abschließen, wie der entsprechende Aspekt behandelt werden kann.

Organisation des SchülerVZ

Das SchülerVZ begeistert einen großen Anteil der schulpflichtigen Kinder und Jugendlichen in Deutschland. Als Kommunikationsmittel ist es für diese Gruppe oftmals wichtiger als das Telefon, das Handy, das E-Mailprogramm oder der Messenger. Nie war Kontakt halten dermaßen einfach – egal mit wem. Aber was haben sich die Entwickler eigentlich vorgestellt? Stimmen deren Visionen mit den derzeitigen Verlauf überein? Die Entwicklung ist dermaßen schnell vorangeschritten. Innerhalb von vier Jahren konnte das Netzwerk auf knapp 6 Millionen Mitglieder zurückblicken. Diese sind von den Funktionen des sozialen Netzwerkes begeistert. Eltern, Lehrer und Datenschützer stehen dem ganzen jedoch kritischer gegenüber.

Gruppenbildung im SchülerVZ

In jeder Schulzeit gibt es bestimmte Gruppen. Davon sind einige Klassen und Schulen mehr betroffen, als andere. Dennoch wird oft zwischen Sportlern, Strebern oder Personen mit bestimmten Hobbys unterschieden. Diese hocken oftmals in Gruppen zusammen. Bei den SchülerVZ Gruppen verläuft dies jedoch anders. Einer der Gründe dafür ist, dass jedes Mitglied beliebig vielen Gruppen beitreten kann. Diverse Schüler profilieren sich auch über die Gruppenanzahl. In den Gruppen könnte, durch das Austauschen von Kompetenzen, eine angenehme Lernatmosphäre entstehen. Die traurige Wahrheit ist jedoch, dass die meisten Nutzer von SchülerVZ nicht dabei sind, um ihren Lernerfolg zu steigern. Auch wenn ein Lerneffekt definitiv gegeben wäre, wenn die Schüler das Netzwerk richtig zu nutzen wüssten, so geht es hier um die Gruppen, in denen die Mitglieder lieber nicht vertreten sein sollten.

Computersucht: Nicht mehr ohne das soziale Netz

Die Kinder und Jugendlichen sind beim Heranwachsen vielen Gefahren ausgesetzt. Auf dem Weg zum Erwachsenwerden warten das Rauchen, der Alkohol und die Drogen. Auch wenn nicht jeder Teenager jemals alle drei Suchtmittel probiert, so ist die Wahrscheinlichkeit mit einem von ihnen in Kontakt zu kommen doch recht hoch. Der Gruppenzwang verleitet, auch ansonsten liebe Kinder dazu, es einmal zu versuchen. Leider beliebt es oftmals nicht bei diesem Versuch. Wer einmal in diesem Teufelskreis gefangen ist, der wird nur sehr schwer wieder daraus entkommen. Unsere Jugend hat es dabei noch wesentlich schwerer, als wir früher. Eine weitere Abhängigkeit ist derzeit auf dem Vormarsch – die Abhängigkeit zum Internet.

SchülerVZ als Tummelplatz für Kriminelle

Das SchülerVZ ist der Treffpunkt für zahlreiche5 schulpflichtige Kinder aus ganz Deutschland. Aber nicht nur das, auch eine Vielzahl von Erwachsenen tummeln sich auf der Schülerplattform. Die Lehrer sind teilweise dabei, um einen Überblick über die Aktivitäten der Schüler zu gewinnen oder um zu schauen, ob sie dort denunziert werden. Viele Eltern melden sich aus Sorge um den Nachwuchs an. Sie möchten wissen, in welchen Gruppen diese vertreten sind und mit was für Freunden sie sich abgeben. Auch wenn dies den Schülern nicht gefällt, so haben diese Erwachsenen doch wenigstens lautere Absichten und sind für die Schulpflichtigen keine Bedrohung. Dies ist leider nicht die Regel. Von Datensammler, über Einbrecher, bis hin zu Pädophilen ist im SchülerVZ alles vertreten – zusammen mit unserem Nachwuchs.

SchülerVZ als Schaufenster für Pädophile?

Das SchülerVZ ist Deutschlands beliebtestes soziales Netzwerk für Kinder und Jugendliche. Selbst Facebook kann dabei nicht mithalten. Ungefähr 6 Millionen Jugendliche sind auf der Plattform angemeldet und unterhalten sich mit Freunden und Gleichgesinnten. Die Teilnahme bei dem Netzwerk wird nur gegen einen Einladungscode gestattet. Dies soll verhindern, dass Personen unter 10 Jahren und über 21 Jahren Zutritt haben. Dieses System ist jedoch sehr erfolglos. Auf Nachfrage in Foren oder auf bestimmten Websites, die besorgten Eltern oder Lehrern Zugang ermöglichen wollen, ist es sehr einfach sich in das SchülerVZ einzuloggen. Dies gilt auch für Erwachsene mit pädophilen Neigungen. Für diese Personengruppe ist das SchülerVZ vergleichbar mit einem Bummel durch die Stadt. Schließlich hat jedes Profil ein anderes Foto, welches vielleicht noch besser gefällt, als das Vorherige.

SchülerVZ – Eltern ausgeschlossen!

Das SchülerVZ wirkt wie ein Magnet auf eine Vielzahl von Schüler. Ganze Klassen oder sogar Schulen sind dort angemeldet und tauschen sich täglich aus. Das schöne daran, Eltern und Lehrer haben keinen Zutritt. Niemand wird kritisiert, wenn etwas abfälliges über eine dieser Personen geschrieben wird. Andere Jugendliche könne von ihren eigenen Problemen berichten und so findet ein reger Austausch zwischen den Teenagern statt. Eltern wissen häufig gar nicht, was alles auf dieser Plattform geschieht oder was überhaupt möglich ist. Wer jedoch auf die Sicherheit seines Nachwuchses bedacht ist, der sollte sich auch für deren Aktivitäten im Netz interessieren. Das SchülerVZ ist das beliebteste Soziale Netzwerk für Kinder und Jugendliche. Entsprechend sollte dieser eigenen “kleinen Welt”, mit ca. 6 Millionen Einwohnern, Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Das SchülerVZ und die Sicherheit der Daten

Das SchülerVZ bietet den Schülern eine Plattform, auf der sie sich austauschen können. Sie können in Gruppen beitreten und sich über allerhand nützliches und unnützes unterhalten. Die Altersbegrenzung liegt dabei zwischen 10 und 21 Jahren. Einer Studie nach zu urteilen, ist bereits jeder zweite Jugendliche im SchülerVZ vertreten. Die Kinder und Teenager, die in dem sozialen Netzwerk integriert sind, zählen inzwischen ungefähr 6 Millionen Personen. Ein Paradies für Kinder unter so vielen Gleichgesinnten zu sein. Aber auch ein Paradies für alle, die böses im Sinn haben. Bei so vielen Personen, sind auch sehr viele Daten eingetragen. Bestimmte Personen haben es auf diese Informationen abgesehen. Entweder, um sich selber zu beweisen, dass sie daran kommen oder auch aus unlauteren Absichten heraus. Solche Daten können heute teuer verkauft werden.

Altersbegrenzung im SchülerVZ

Das SchülerVZ dient den Kindern und Jugendlichen als Plattform, um sich über allerhand auszutauschen. Beliebte Gesprächsthemen sind die Schule, die Lehrer, der Sport, aber auch die Liebe, der Alkohol und das Rauchen. Machen wir uns nichts vor, wer das SchülerVZ nutzt, der sollte schon über ein gewisses Maß an Verantwortungsbewusstsein verfügen. Auf der anderen Seite ist das SchülerVZ bereits für Personen ab 10 Jahren freigegeben. Die wenigsten Kinder dieses Alters können schon sämtliche Gefahren des Internets abschätzen. Und über die bisherigen Geschehnisse im SchülerVZ werden sie von sich aus auch noch nicht viel gehört haben.

Privatsphäre – Was sollte besser nicht offenbart werden

Würde uns jemand ständig verfolgen, durch die Fenster der Wohnung schauen und auch noch unsere Gespräche belauschen, wären wir absolut empört und würden wohl auch Anzeige erstatten. Zuvor würde der Belästigte aber sicherlich zusehen, dass der Beobachter nichts mitbekommt. Die Vorhänge werden zugezogen und es wird leiser geredet. Dies wäre ein völlig normales Verhalten. Warum hält sich bloß im Internet fast niemand daran? Das SchülerVZ bietet den Schülern eine Plattform auf der sie sich austauschen können. Mit der Anzahl an Freunden wird geprahlt. Daher wird auch nicht viel darauf geachtet, wer eine Einladung versendet. Denn wer sich wirklich diese “Mühe” macht, der wird auch angenommen. Schließlich handelt es sich um einen anderen Schüler – oder etwa nicht?