Barbarez strebt deutsche Staatsbürgerschaft an

Sergej Barbarez vom HSV will nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn 2006 die deutsche Staatsangehörigkeit annehmen. Bis dahin will der Stürmer für Bosnien Länderspiele bestreiten.

Der bosnische Stürmer Sergej Barbarez vom Fußball-Bundesligisten Hamburger SV will die deutsche Staatsangehörigkeit annehmen. Allerdings erst nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn 2006. Bis zur WM 2006 will sich der Angreifer nicht das Vergnügen nehmen lassen, für sein Heimatland Länderspiele zu absovieren.

«Ich habe vor, die Staatsbürgerschaft zu wechseln und möchte einen deutschen Pass haben, da ich auch nach meiner Fußball-Zeit in Hamburg leben werde«, sagte der 31-Jährige. Barbarez spielt bereits seit 1992 in Deutschland und hat eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis.

96: Hannover besiegt St. Pauli 3:1

Hannover 96 hat das Fußball-Testspiel gegen den Zweitliga-Tabellenletzten FC St. Pauli mit 3:1 (2:0) gewonnen. Blaise N‘Kufo (11.), Mohammadou Idrissou (23./Foulelfmeter) und Jiri Kaufman (63.) trafen vor 1000 Besuchern in Schneverdingen für 96.

Das Hamburger Gegentor markierte Oliver Held (87.). 96-Torjäger Fredi Bobic musste nach 25 Minuten wegen einer Knöchelverletzung vorzeitig vom Platz. Sein Einsatz beim Rückrundenstart gegen den Hamburger SV ist aber nicht in Gefahr.

Eine solide Partie zeigte der brasilianische Gastspieler Vinicius Bergantin im Team von

96. Die Niedersachsen werden den 22 Jahre alten Abwehrspieler wahrscheinlich unter Vertrag nehmen. „Ich bin dafür, ihn zu verpflichten. Er hat kaum Stellungsfehler gemacht”, sprach sich 96-Trainer Ralf Rangnick für den Transfer des Brasilianers aus.

Schwer kranker Nowak hofft auf ein Wunder

Es begann mit kalten Fingern. Doch anfangs nahm Krzysztof Nowak die Signale seines Körpers kaum wahr. Erst als das Taubheitsgefühl die Arme erreichte, ahnte der Spieler des Fußball- Bundesligisten VfL Wolfsburg, dass etwas nicht stimmte, dass es ernst ist.

Im März 2001, vier Monate nach den ersten Anzeichen, erfuhr Nowak die schreckliche Wahrheit. Er leidet an einer schweren Nervenkrankheit. Seitdem geht es für den heute 27-Jährigen nicht mehr um Bundesligapunkte, sondern nur noch ums Überleben.

Das Leiden kommt schleichend. Der Körper gehorcht immer weniger, die Muskeln machen kaum mehr das, was das Gehirn will. Wenn am Montag der FC Bayern München zu Gunsten der Krzysztof-Nowak-Stiftung in Wolfsburg spielt, wird der einst kraftvolle polnische Nationalspieler im Rollstuhl sitzend zuschauen. Schuld ist aller Wahrscheinlichkeit nach eine Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), eine Erkrankung der motorischen Nervenzellen im Gehirn und im Rückenmark mit bislang unbekannten Ursachen. ALS gilt als unheilbar.

Nowak will nicht aufgeben. «Ich hoffe weiter auf ein Wunder, denn in der Neurologie ist noch nichts sicher», sagt er und gibt sich kämpferisch: «Zurzeit lese ich alles über meine Krankheit. Ich werde alles versuchen.» Dazu gehören auf der Suche nach Hilfe und Heilung vor allem unzählige Arztbesuche in aller Welt – bisher erfolglos.

Wenn er in Wolfsburg ist, lässt Nowak sich gerne zum Vereinsgelände fahren und schaut vom Auto aus zu, wie seine ehemaligen Mitspieler trainieren. «Fußball war 15 Jahre das Wichtigste in meinem Leben. Jetzt spiele ich nicht mehr, aber meine Kollegen geben mir Kraft.»

Der Verein kümmert sich rührend um seinen ehemaligen Spieler. Wenn Trainer Wolfgang Wolf sagt, «er ist immer noch ein Teil der Mannschaft», dann ist das tatsächlich mehr als nur eine Floskel. Zudem haben Mannschaft und Geschäftsführung die Stiftung mit seinem Namen gegründet, mit deren Geld anderen ALS-Patienten geholfen werden soll. Sämtliche Einnahmen aus dem Gastspiel des FC Bayern München gehen an die Stiftung.

«Ich hoffe, dass wir mit diesem Spiel dazu beitragen können, dass geholfen werden kann», sagte Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge. Die Münchener haben sofort zugesagt. Zumal sie einst an der Verpflichtung von Nowak interessiert waren, der nach Stationen in Griechenland und Brasilien 83 Bundesligaspiele für den VfL absolvierte – das letzte am 10. Februar 2001 gegen Hertha BSC Berlin.

Noch wichtiger als der Verein sind für Nowak seine Frau und seine Kinder. «Die Familie ist das Fundament für einen erfolgreichen Kampf», sagt Nowak. «Die große Unterstützung durch die Fans, den VfL, meinen Freund und Berater Martin Wiesner geben meiner Familie und mir die Kraft, weiter zu kämpfen.»

Keiner weiß, wie lange das Leiden dauert, wann der Kampf endet. Nowak sagt: «Meine Frau Beata will bis heute nicht akzeptieren, dass ich krank bin.» Die zweijährige Tochter Maria-Magdalena sei noch zu klein, um es zu verstehen. Aber dem siebenjährigen Maksymilian habe er erklärt, was mit dem Vater passiert.

96: Stajner steht vor dem Aus

Der teuerste 96-Einkauf aller Zeiten kostet Ralf Rangnick den letzten Nerv. Gebetsmühlenartig hatte der 96-Trainer im spanischen Übungscamp Disziplin eingefordert. Dem Problem-Profi Jiri Stajner, mit Winterspeck und wenig überzeugender Hinrunde, widmete er gar mehrere Einzelgespräche. Machte dem Millionen-Mann klar, „was wir jetzt von ihm erwarten”.

Und Stajner? Schwänzte Donnerstag gleich das Training. Der Tscheche sollte mit acht anderen Profis, die in Andalusien auf Grund diverser Blessuren „nicht das volle Programm” gehen konnten, auch an den freien Tagen den Trainingsrückstand „zumindest ein bisschen” verringern. Aber auf den moppeligen Stürmer wartete 96-Fitmacher Edward Kowalczuk vergeblich.

Auf Anruf teilte der angeschlagene Stajner (Achillessehne) dann mit, er könne erst Freitag zum Sondertraining antreten.

„Das werden wir uns nicht bieten lassen”, wetterte ein völlig verständnisloser Rangnick. Sprach von „massiven Folgen” und „ganz, ganz harten Daumenschrauben”. Was ihn am Meisten fuchst: Das war „absoluter Mutwille”.

Auf dem Rückflug hatte Stajner um einen freien Donnerstag gebettelt – und vom Trainer eine Absage erhalten. „Das hat er glasklar verstanden.”

Im Fall des früher in der Heimat schon einmal verhaltensauffälligen Tschechen scheint Pädagoge Rangnick zu kapitulieren: „Ich werde jetzt nicht mehr viel reden, es gibt nur noch Konsequenzen.”

Mit voller Unterstützung von Klubchef Martin Kind, der sich vorstellen kann, alles auszuschöpfen, „was im Arbeitsvertrag vereinbart ist”. Auf jeden Fall gibt es für den Arbeitsverweigerer eine Abmahnung, bis auf weiteres „keine freien Tage” (Rangnick) und eine „drastische” Geldstrafe. Schon Alkoholsünder Jose Manuel musste 10.000 Euro zahlen. „Offensichtlich verstehen diese Spieler alles andere nicht”, so Rangnick.

Klar ist: Von einem Platz in der 96-Elf ist Stajner jetzt noch weiter entfernt als von seinem Idealgewicht.

Thomas Broich bleibt wacker

Der U21-Nationalspieler Thomas Broich hat seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag bei den Oberbayern bis 2005 verlängert. Wie der Verein auf seiner Website meldet, kamen die langen Verhandlungen während des Trainingslagers in Estepona/Spanien zum Abschluss.

Der 21-Jährige galt als heftig umworben – unter anderem vom Erstligisten VfL Bochum. „Nachdem das Thema Broich vom Tisch ist, hoffe ich, dass wir uns wieder voll und ganz auf den Klassenerhalt konzentrieren können“, zeigte sich Wacker-Manager Kurt Gaugler über den Schritt seines Schützlinges erfreut.

Broich kam in der Vorrunde in 15 Spielen zum Einsatz

VfL schlägt Aberdeen 2:0

Der VfL Wolfsburg besiegte im portugiesischen Trainimgslager in Portimao den schottischen Erstligisten FC Aberdeen mit 2:0. Die beiden Tore für den Tabellenzehnte Tomislav Maric (56.) und Roy Präger (61.).

Der VfL-Zugang Pablo Quatrocchi, den die Niedersachsen erst unter der Woche vom argentinischen Erstligisten Estudiantes de La Plata in die VW-Stadt lotsten, konnte nach einem Zusammenprall mit VfL-Keeper Sead Ramovic nicht mehr weiter spielen und wurde in der 18. Minute ausgewechselt. Pablo Thiam, der im Winter vom FC Bayern zum VfL Wolfsburg gewechselt war, kam gegen den Tabellenneunten der zwölf Mannschaften umfassenden schottischen Premier League ebenso von Beginn zum Einsatz.

In der 1. Runde des UEFA-Pokals scheiterte Aberdeen an Hertha BSC Berlin.

Marcio Amorosos Unterhosen geklaut

Schock für Dortmunds Stürmerstar Marcio Amoroso: Dreiste Einbrecher haben in seiner Wohnung ihr Unwesen getrieben und einen Laptop sowie einen DVD- Player gestohlen.
´
Doch das war noch nicht alles. Die Täter waren offensichtlich auch auf die Unterwäsche des Brasilianers scharf. So wurden mehrere Unterhosen waren ebenfalls Beute der Diebe.

Der Bundesliga-Torschützenkönig der vergangenen Saison befindet sich zur Zeit im Trainingslager in Jerez de la Frontera. Coach Matthias Sammer bereitet in Südspanien das Team auf den Rückrundenstart (25.1.) vor.

Hui, waren da Unterhosen-Fetischisten am Werk?!

96: Spieler fordern harte Welle

96-Gipfel im Hotel. Die Führungsspieler forderten Ralf Rangnick auf, mehr auf Disziplin zu achten. Der Trainer folgte der neuen harten 96-Welle, war am Freitag ungewohnt laut beim Training.

Ralf Rangnick leidet. Weil er ein Trainer ist, der mit Herzblut arbeitet, kann er zurzeit gar nicht fröhlich sein. 96 steht unter enormen Druck, schon in zwei Wochen beginnt die Rückrunde gegen den Hamburger SV. „Das Spiel ist richtungsweisend”, glaubt Fredi Bobic. Eine Niederlage oder auch nur ein Unentschieden wäre ein fataler Start in den Abstiegskampf.

Rangnick scheint die Last zu bedrücken – und das sieht man ihm auch an. „Ralf braucht jetzt Hilfe”, ahnt Sportdirektor Ricardo Moar.

Der Coach versucht nun in der Krise, alle Kräfte zu bündeln. Am späten Donnerstagabend, „haben wir uns mit den Führungsspielern zusammengesetzt, um zu hören, was sie zu sagen haben”, erklärt Rangnick.

Geladen waren zum 96-Gipfel vom Mannschaftsrat Kapitän Jörg Sievers, Carsten Linke und Altin Lala. Ausgeschlossen blieb Babacar N‘Diaye, der zu St. Pauli wechseln will. Dazu bat der Fußballlehrer aber noch die Meiningsführer Fredi Bobic, Kostas Konstantinidis und Nebojsa Krupnikovic.

Rangnick ging es darum, „die Spieler mehr in die Pflicht zu nehmen”. Doch er bekam auch zu hören, dass „wir mehr auf Disziplin achten sollen”. Die 96-Stars fordern von Rangnick die harte Welle. Offenbar stört sie, dass nicht alle Kollegen so professionell arbeiten wie sie sollten. Es geht dabei um Pünktlichkeit und um den Lebenswandel. „Nicht umsonst” habe Rangnick „das nach dem Stuttgart-Spiel schon mal angeprangert”.
Der Trainer setzte zuvor immer auf den mündigen Profi. Doch „bei dem großen Kader mit den vielen unzufriedenen Spielern” will er jetzt autoritärer agieren – der Trainer-Softie wird zum Macho.

Das neue, strenge Gesicht zeigte Rangnick schon beim Vormittagstraining. Er brüllte Spieler an, die sich seinen Anweisungen widersetzten. „Wenn ich ihnen sage, sie müssen laufen, dann kann es nicht sein, dass sie sich nach fünf Minuten den Ball zu schieben.” Und drohte: „Sonst lernen sie den exzellenten Golfplatz kennen, wenn sie dort ihre Zusatzrunden drehen.”
Der 96-Trainer wirkte dabei so dynamisch und kämpferisch wie lange nicht.

Fournier vor Karriereende

Biterrer Schlag für den ehemaligen Stuttgarter Bundesliga-Profi Sebastian Fournier: Wie am Donnerstag bekannt wurde, droht dem 40-maligen Schweizer Nationalspieler ein vorzeitiges Karriereende.

Der 31-Jährige, der im Moment beim Schweizer Erstligisten Servette Genf unter Vertrag steht, laboriert seit längerem an einer komplizierten Knochenentzündung im Bein.

“Es ist besser, ich schmiede vorerst keine Zukunftspläne”, sagte Fournier. Fournier hatte in der Saison 1996/97 elf Bundesliga-Spiele für den VfB Stuttgart bestritten und war dann in seine Heimat zurückgekehrt.

Warum Frauen Fußball besser finden als Sex

Weil:
—-
– nur die Ecke eine Fahne hat
– es ganze 90 Minuten dauert
– die Latte 7,32 Meter lang ist
– Versager ausgewechselt werden
– es 22 Männer zur Auswahl gibt

– es kein Spiel ohne Fummeln gibt
– nach dem Abpfiff keiner schnarcht
– Leder sich besser anfühlt als Gummi
– man die Pille nicht schlucken muß
– man die Pfeife schon vor dem Match erkennt

– der Schlußpfiff gleichzeitig der Höhepunkt ist
– das erste Mal nicht weh tut
– die Männer halterlose Strümpfe tragen
– es immer die Hoffnung auf Verlängerung gibt
– man abschalten kann, wenn’s langweilig wird

– man keine Kopfschmerzen vortäuschen muß, wenn man aussetzen will
– keiner dumm guckt, wenn du laut schreist
– Männer beim Fußball genau wissen, wo der Anstoßpunkt ist
– es nicht stört, wenn die Kinder währenddessen reinkommen
– die Männer sich hinterher für die schlechte Kondition entschuldigen müssen