KFC Uerdingen – Bayern München

Am 21. Januar kommt es im Krefelder Grotenburgstadion anlässlich des 100-jährigen Vereinsbestehens zur Neuauflage des Pokal-Endspiels von 1985, als Uerdingen den FC Bayern mit 2:1 besiegte!

Anstoß ist glaub ich 15:30 Uhr, kommt einfach mal vorbei 😉

ob ich mir das antu ist aber fraglich, so ein spiel zieht immer auch ein Publikum an, das mir nicht geheuer ist 😯

FC Porto entlässt Trainer

Wie die Sportpresse in Portugal berichtete, entließ der Club seinen Trainer Luigi del Neri, den die Hafenstädter erst vor einem Monat als Nachfolger des Erfolgscoaches José Mourinho verpflichtet hatten.

Nach Angaben des Sportblatts «A Bola» (Internetausgabe) verständigten sich der Verein und der italienische Trainer bereits auf eine Auflösung des Vertrages. Der FC Porto bestätigte später die Entlassung. Del Neri war zuvor in Italien mit dem Erstligisten Chievo Verona erfolgreich gewesen.

Beim FC Porto fiel er nach diesen Angaben schon nach wenigen Wochen bei mehreren Spielern und Vorstandsmitgliedern in Ungnade. Es wurden Zweifel an seinen Trainingsmethoden laut. Zudem warf der Club dem Coach vor, beim Training gefehlt zu haben. Del Neri gab als Entschuldigung an, einen Anschlussflug nach Porto verpasst zu haben.

Als möglicher Nachfolger wurde nach Angaben den Rundfunksenders TSF der Spanier Víctor Fernández gehandelt, der zuletzt bei Betis Sevilla unter Vertrag gestanden hatte. Der FC Porto hatte am 26. Mai in Gelsenkirchen das Finale der Champions League gegen den AS Moanco mit 3:0 gewonnen. Der als Vater des Erfolgs geltende Trainer Mourinho wechselte zum FC Chelsea.

http://www.sueddeutsche.de/sport/weltfussball/ticker/iptc-bdt-20040807-157-dpa_6800966/

Reiner Optimismus

Reiner Optimismus

Von Christian Zaschke
Fest steht schon vor Beginn der Bundesliga-Saison 2004/2005, dass der FC Schalke 04 kein Gegentor mehr kassieren wird, da er sich Marcelo Bordon und Mladen Krstajic geleistet hat, die antreten, die beste Innenverteidigung der Welt zu bilden. Der Hamburger SV hingegen wird den steinalten Torrekord des FC Bayern München brechen (1971/72, 101 Tore), da er Emile Mpenza und Benjamin Lauth verpflichtet hat, die antreten, das beste Sturmduo der Welt zu bilden.

Borussia Mönchengladbach wird, angeführt vom neuen Kapitän Christian Ziege, im neuen Stadion an die große Zeit der siebziger Jahre anknüpfen. Der 1.FC Kaiserslautern hat beinahe die komplette Mannschaft ausgetauscht und wird dank der ordnenden Hand Christian Nerlingers und der herrlichen Abstauber-Tore von Carsten Jancker mit dem Abstieg so was von gar nichts zu tun haben. Bayern München hat mal wieder den besten Kader aller Zeiten zusammengestellt und gewinnt alles, was es zu gewinnen gibt.

Bielefeld beißt sich im Mittelfeld fest, Mainz überrascht alle, Stuttgart unter Trainer Sammer: ein Fest. So viel Zuschauer wie nie strömen in all die renovierten und neu gebauten Stadien, und sie werden eine erstaunliche Saison erleben, in der fünf Mannschaften Deutscher Meister werden, zehn Mannschaften sich für europäische Wettbewerbe qualifizieren und keiner absteigt.

So viel Optimismus wie vor dieser Saison herrschte nie. Noch ahnt niemand, dass sich der Neu-Schalker Ailton am dritten Spieltag fürchterlich mit Trainer Heynckes verkracht. Die Wettbüros haben schon wieder Recht: HSV-Trainer Klaus Toppmöller fliegt als erster raus. Wie so oft steigen zwei der drei Aufsteiger einfach wieder ab, sechs bis sieben Mannschaften spielen gegen den Abstieg, darunter einige, von denen das niemand vermutet hätte. Der FC Bayern wird nach frühem Höhenflug („Das goldene Ballett“) unsanft landen („Gold allein macht nicht glücklich“), und Borussia Dortmund geht pleite und meldet sich vom Spielbetrieb ab.

Was sie wirklich bringt, diese 42.Bundesliga-Saison, wissen natürlich nur der sog. Fußball-Gott und Max Merkel, der seit etwa 600 Jahren voraussagt, wie die Saison verläuft. Im vergangenen Jahr prophezeite er, dass der FC Bayern Deutscher Meister wird. In diesem Jahr prophezeit er, dass der FC Bayern Meister wird, für alle anderen sieht er ziemlich schwarz. Es besteht also wirklich Grund zum Optimismus.

http://www.sueddeutsche.de/sport/bundesliga/special/83/36047/index.html/sport/bundesliga/artikel/586/36550/article.html

wirklich ein köstlicher Artikel 😉

Zuschauer-Boom: 337 000 Dauerkarten verkauft

Vor der 42. Saison haben die 18 Erstligisten bislang 337 800 Dauerkarten verkauft und damit die Rekordzahl vom vergangenen Jahr (332 000) noch einmal überboten. Auch die bisherige Bestmarke von fast 11,5 Millionen Stadionbesuchern aus der Spielzeit 2003/2004 könnte somit geknackt werden und den teilweise hoch verschuldeten Vereinen wichtige Einnahmequellen bescheren.

«Die Liga boomt», sagte Werner Hackmann, Vorsitzender des Ligaverbandes DFL. Die unsägliche Trainersuche beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) ist mit der Präsentation des neuen Führungstrios Jürgen Klinsmann, Oliver Bierhoff und Joachim Löw beendet, die Europameisterschaft Vergangenheit – die Fans sind wieder «heiß» auf die Bundesliga.

Unangefochtene Spitzenreiter in der Gunst der Anhänger sind wie im Vorjahr die Revierclubs Borussia Dortmund und FC Schalke 04. Trotz der enttäuschenden vergangenen Spielzeit und des verpassten internationalen Wettbewerbs sicherten sich bereits 48 000 BVB-Fans Tickets für die Saison eins nach Trainer Matthias Sammer. Die Borussia hofft auf einem Zuschauerschnitt von etwa 75 000 Besuchern im Westfalenstadion, das bei Ligaspielen 83 000 Menschen Platz bietet. Der Revier-Rivale aus Gelsenkirchen hat 42 800 Dauerkarten verkauft.

Sowohl Double-Gewinner Werder Bremen als auch «Vize» Bayern München haben den Dauerkartenverkauf gestoppt. «Es gibt einen Run auf die Jahreskarten», sagte Bayern-Sprecher Markus Hörwick, «wir machen bei 22 000 einen Stopp, denn wir möchten jedem Fußball-Fan die Möglichkeit geben, Spiele des FC Bayern zu sehen.»

Ausgezahlt hat sich der sportliche Aufschwung bei Werder Bremen. Trotz des Weggangs von Stars wie Ailton und Mladen Krstajic meldet der deutsche Meister die Rekordzahl von 25 000 verkauften Dauerkarten. Clubs wie der VfB Stuttgart (bislang 15 000 verkauft) oder der VfL Bochum (11 500) peilen neue Bestmarken an, andere wie der Hamburger SV (23 900), Borussia Mönchengladbach (22 000) oder Aufsteiger Mainz 05 (14 500) haben diese längst erreicht. Die Mainzer verzeichnen auch die größte Steigerung im Vergleich zum Vorjahr (7000).

Nur vier Vereine blieben bislang unter der 10 000er-Grenze. Dabei hat allerdings der VfL Wolfsburg (7800) die Rekordzahl aus der vergangenen Spielzeit (7500) leicht übertroffen. Die Aufsteiger 1. FC Nürnberg (9000) und Arminia Bielefeld (7800) rangieren in der «Zuschauer-Hitliste» noch vor Hansa Rostock. Der Club von der Ostsee konnte bislang erst 5000 Tickets an den Mann bringen.

Edit: Gnade – Quelle vergessen

www.sueddeutsche.de

Überraschungsgast Ailton im Weser-Stadion

Ein Überraschungsgast ließ sich am Dienstagvormittag bei den Werder-Profis blicken: Ailton stattete den ehemaligen Kollegen einen Kurzbesuch ab. “Er hat einfach mal reingeschaut und wollte wissen, wie es läuft”, sagte Ailtons Freund Paul Stalteri. Dass in der Umkleidekabine mit dem künftigen Kontrahenten von Schalke 04 viel gelacht wurde, störte Cheftrainer Thomas Schaaf wenig. “Ach, das ist schon in Ordnung. Es ist doch ein Zeichen dafür, dass es Toni bei uns in all den Jahren gut gefallen hat und dass er uns nicht vergisst”, schmunzelte der Bremer Coach, der mit seinem Team schon im Bundesliga-Eröffnungsspiel am 06.08.2004 gegen Schalke 04 auf den besten Torjäger der vergangenen Saison treffen wird. Paul Stalteri scherzte am Dienstag schon mal: “Natürlich war das Spiel ein Thema. Wir sind jetzt bestens vorbereitet.”

www.werder.de

Ist auch auch ‘ne geile Situation für ihn. Beim Auftaktspiel hat er auf jeden Fall was zu feiern, egal ob Werder oder S04 gewinnt :]

Kroatien macht sich lächerlich

… da waren’s wieder die Schiris Schuld….

19.06.04 – Kroatien Fußballverband hat bei der UEFA offiziell Protest gegen Schiedsrichter-Entscheidungen in den beiden ersten Vorrunden-Spielen der EM eingelegt. Ausschlaggebend war der Treffer des Franzosen Trezeguet zum 2:2, als dem Torjäger der Ball bei einem Pressschlag mit Kroatiens Torhüter Tomislav Butina an die Hand sprang, was ihm freie Schussbahn zum Tor verschaffte. Schiedsrichter Kim-Milton Nielsen aus Dänemark hatte keinen Grund ausgemacht, den Treffer nicht anzuerkennen. Weiter war den Kroaten im ersten Gruppenspiel gegen die Schweiz (0:0) nach einem Foul an Ivica Mornar durch Referee Lucilio Batista aus Portugal, der angeblich fällige Foulelfmeter verweigert worden. Trainer Otto Baric beschwerte sich : “Eigentlich haben wir sechs statt zwei Punkte. Aber bei diesem Turnier stehen die Schiedsrichter auf der Seite der großen Nationen.”

www.schiedsrichter-forum.de

:(

Sammer und BVB heben Vertrag auf

Dortmund (dpa) – Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund und Trainer Matthias Sammer haben sich auf ein vorzeitiges Ende ihrer Zusammenarbeit geeinigt, teilte der Club mit.

Demnach wird der bis 2006 bestehende Vertrag mit Sammer zum 30. Juni 2004 aufgehoben. «Wir sind gemeinsam und einvernehmlich zu der Meinung gelangt, dass die Trennung zum jetzigen Zeitpunkt die beste Lösung ist», begründete BVB-Präsident Gerd Niebaum die Entscheidung. Den Nachfolger von Sammer will der Club in der nächsten Woche vorstellen.

http://www.sueddeutsche.de/sport/bundesliga/ticker/iptc-bdt-20040530-107-dpa_6349884/

“Lebenslang Grün-Weiß” vor Sprung in die bundesweiten Charts

Die gestiegene Beliebtheit von Werder Bremen hält auch über die Meisterschaftsentscheidung hinaus an. Ein Indiz dafür ist die Erfolgsgeschichte des neuen Werder-Songs “Lebenslang grün-weiß” von den Original Deutschmachern. Seit Freitag gibt es erste Anzeichen, dass der Titel in der kommenden Woche in die bundesweiten Charts einsteigen wird. Stadionsprecher und Sänger Arnd Zeigler erklärt: “In den intern veröffentlichten Trendcharts, die praktisch als Prognose für die Charts gelten, ist der Titel auf Platz 36 gestiegen. Am vergangenen Dienstag hat uns die gleiche Hitliste noch auf Rang 148 geführt. Dieser bundesweite Höhenflug für einen Vereinssong ist völlig ungewöhnlich, ja beinahe sensationell.”

Noch besser schneidet der Song “Lebenslang Grün-Weiß” in den norddeutschen Trendcharts ab, wo er sogar auf Platz 2 liegt. Damit ist die Hymne des Titelgewinns die zweitbeste verkaufte Single-CD.

Mit den guten Platzierungen kommt auch jede Menge Arbeit auf die “Original Deutschmacher” zu. Voraussetzung für eine Top-100-Platzierung ist ein sendefertiges Musikvideo, das beim Sender VIVA vorliegen muss. Daran arbeitet die Crew um Arnd Zeigler nun mit Hochdruck. Am kommenden Dienstag sollen im Weser-Stadion die letzten Bilder des Videos entstehen.

Mediendirektor Tino Polster beobachtet erfreut den Erfolg der CD: “Wir sind sehr glücklich über diesen Song. Uns war gleich beim ersten Reinhören klar, dass er ein Erfolg werden wird. Zumal Werder seine Beliebtheit während der gesamten Saison messbar gesteigert hat. Sicherlich spielt das bei den guten Verkaufszahlen auch eine Rolle.”

Die Musik-CD mit dem neuen Werder-Song “Lebenslang Grün-Weiß”, dem Vorgänger “Das ‘W’ auf dem Trikot” und der Stadioneinlauf-Musik gibt es übrigens auch im Online-Shop bei www.werder-online.de. Klicken Sie rein!

www.werder-online.de

Hörprobe hier

hier der Text

Was für ein Jahr, wir waren immer voll da.
Und machten Unmögliches wahr.
Wir lebten Fußball mit Herz und Verstand.
Und spielten den Rest an die Wand.

Hebt die Hände hoch, zeigt den Werderschal.
Wir sind Meister und hol’n den Pokal.

Werder Bremen, lebenslang grünweiß.
Wir gehör’n zusammen, ihr seid cool und wir sind heiß.
Werder Bremen, unser Leben lang.
Denn der neue Deutsche Meister kommt wieder mal vom Weserstrand.

Ganz Bremen ist in grünweißen Bereich
und Deutschland klatscht Werder Applaus.
Im Weserstadion, am Osterdeich
ist Fußball wieder zu Haus.

Hebt die Hände hoch, zeigt den Werderschal,
Wir sind Meister und hol’n den Pokal.

Werder Bremen, lebenslang grünweiß.
Wir gehörn zusammen, ihr seid cool und wir sind heiss.
Werder Bremen, unser Leben lang.
Denn der neue Deutsche Meister kommt wieder mal vom Weserstrand.

die Melodie ist nicht soo schlecht, aber der Text hätte besser sein können…

Kölns Präsident Caspers erklärt Rücktritt

Köln (dpa) – Der Weg für Wolfgang Overath an die Spitze des Fußball-Traditionsvereins 1. FC Köln ist geebnet. Der Präsident des Bundesliga-Absteigers, Albert Caspers, trat erwartungsgemäß von seinem Amt zurück und beendete damit einen öffentlichen Machtkampf.

Der designierte Nachfolger Overath muss nun auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung gewählt werden. Satzungsgemäß werden bis dahin die beiden Vizepräsidenten Klaus Dieter Leister und Bernd Steegemann die Geschäfte des Clubs führen.

In der siebenjährigen Amtszeit Caspers’ stieg der 1. FC Köln 1998, 2002 und 2004 drei Mal aus der 1. Liga ab. Der 71-jährige frühere Manager eines Automobilherstellers zog mit der dem Verwaltungsrat mitgeteilten sofortigen Demission die Konsequenz aus der monatelangen Debatte um seine Person. In einer persönlichen Erklärung begründete er seinen Schritt nicht ohne Bitterkeit. «Zum einen bin ich nicht länger bereit, mich dem Druck der Medien und anderer Interessengruppen weiter auszusetzen», so Caspers. «Zudem hoffe ich, dass ich durch diesen Entschluss angesichts aufkeimender Diskussionen um die Präsidentschaft des 1. FC Köln weiteren Schaden vom Verein abwenden kann.»

http://www.sueddeutsche.de/sport/bundesliga/ticker/iptc-bdt-20040507-264-dpa_6205294/