Lehrermobbing über das SchülerVZ

Beim Lehrermobbing muss erstmal definiert werden, worum es uns überhaupt geht. Der Begriff ist durchaus zweideutig zu verstehen und beide Varianten kommen leider regelmäßig vor. Es gibt einem die Situation, wo Schüler bewusst von den Lehrern gemobbt werden. Dies soll jedoch nicht unser Thema sein. Und es gibt die Diffamierung der Lehrer durch einen oder mehrere Schüler. Dieser Form von Lehrermobbing ist der Beitrag gewidmet. Meistens geschieht dies über die sozialen Netzwerke und da gerade das SchülerVZ hauptsächlich von Kindern und Jugendlichen genutzt wird, treten dort auch viele Fälle auf.

Cybermobbing im SchülerVZ

Beim Cybermobbing handelt es sich um ein sehr aktuelles Problem. Das Wort ist aus zwei Bestandteilen zusammengesetzt. Dem Wort Cyber, welches eine Anspielung auf das Internet ist. Und aus dem Wort Mobbing, welches sich aus dem englischen Ableitet: to mob, jemanden anpöblen oder über jemanden herfallen. Damit bezeichnet das Cybermobbing einen gezielten Angriff auf eine Person, der über das Internet durchgeführt wird. Es ist jedoch auch nicht unüblich, dass gerade Personen Opfer von Cybermobbing werden, die sich während der Schulzeit und auf dem Heimweg ebenfalls damit auseinandersetzen müssen. Die Opfer sind dabei meistens Kinder und Jugendliche, die sich gegen diese Attacken nicht zu wehren wissen. Das schlimme dabei ist, dass die Opfer keinen Ort des Rückzuges mehr haben. Denn gerade zu Hause sind sie vor diesen Attacken nicht geschützt.

SchülerVZ und das Interesse der Eltern und Lehrer

Soziale Netzwerke sind in aller Munde. Und auch wenn Facebook sicherlich das bekannteste von diesen ist, so stellt das SchülerVZ (Schülerverzeichnis) seine ganz eigene Bedrohung dar. Wer bei Facebook angemeldet ist, der hat meist eine gewisse Reife erlangt. Das SchülerVZ ist hingegen für schulpflichtige Kinder und Teenager ab 10 Jahren gedacht. In dieser Altersgruppe wird praktisch alles über die Funktionen des Internets gewusst. Die Gefahren beim Surfen und insbesondere beim Umgang mit sozialen Netzwerken können jedoch noch nicht abgeschätzt werden.