WM-Qualifikation: Hashemian schießt den Iran zum Sieg

Drei Jahre lang spielte Vahid Hashemian nicht mehr für den Iran. Wegen Unstimmigkeiten mit dem Verband verzichtete der Bayern-Stürmer auf den Einsatz für sein Land. Doch die Fans in seiner Heimat wollten Hashemian spielen sehen, so gab der 28-Jährige nach und kehrte zurück ins Nationalteam. Am Mittwoch hat sich das spätestens ausgezahlt, denn in Doha wahrte der Iran durch ein 3:2-Erfolg gegen Katar seine Chance auf die WM 2006. Dabei avancierte der Bayern-Stürmer mit zwei Treffern zum Matchwinner.

Bereits nach neun Minuten gelang Hashemian sein erster Treffer. Danach konnte Katar durch Meshaal Mubarak (18.) und Mubarak Mustafa (75.) in Führung gehen, ehe Arash Borhani (78.) für den Iran ausglich. Kurz vor dem Ende war es dann wieder der Angreifer aus München, der den Iran mit seinem zweiten Tor in der 89. Minute endgültig auf die Siegerstraße brachte. Im abschließenden Spiel der Asien-Gruppe 1 am 17. November hat der Iran nun daheim gegen den Tabellenletzten Laos eine gute Ausgangsposition, sich für die nächste Runde zu qualifizieren.

Die Engländer mussten in der WM-Quali-Gruppe 6 gegen Aserbaidschan antreten. Am Ende hieß es in Baku 1:0 für die Truppe von Sven-Göran Eriksson. Das Tor des Tages erzielte Michael Owen in der 22. Minute. Bayerns Owen Hargreaves konnte seine Kräfte für das Spiel am Samstag gegen Schalke sparen, denn der Mittelfeldspieler wurde nicht eingesetzt.

Nach dem enttäuschenden 2:2 gegen Mazedonien machten es die Niederländer am Mittwoch besser. Daheim in Amsterdam siegte das Team von Marco van Basten mit 3:1 gegen Finnland. Den besseren Start erwischten aber die Skandinavier. In der 14. Minute traf Teemu Tainio zur Gästeführung. Wesley Sneijder (39.) und Ruud van Nistelrooy (41.) sorgten noch vor der Pause für die Wende. Im zweiten Abschnitt machte van Nistelrooy mit seinem zweiten Treffer in der 63. Minute alles klar. Bayern-Angreifer Roy Makaay wurde in der 77. Minute für Romeo Castelen eingewechselt und kam so nur zu einem Kurzeinsatz.

Brasilien machte es genau umgekehrt wie die Holländer. Während die „Selecao“ am vergangenen Wochenende beim 5:2 in Venezuela noch zauberte, servierten die Brasilianer am Mittwoch gegen Kolumbien Magerkost. Am Ende hieß es in Maceio 0:0. Aus bayerischer Sicht kam wieder nur Zé Roberto zum Einsatz, der Mittelfeldspieler wurde in der 84. Minuten gegen Edu ausgewechselt. Lucio musste wie schon gegen Venezuela das Spiel von der Bank aus verfolgen.

Und in Asuncion traf noch Paraguay auf Peru. Da Roque Santa Cruz bei Paraguay und Claudio Pizarro auf Seiten Perus verletzungsbedingt fehlten, war Paolo Guerrero der einzige FCB-Spieler in dieser Partie. Guerrero saß zu Beginn auf der Bank und musste mit ansehen, wie Paraguay durch Carlos Paredes nach 28 Minuten in Führung ging. Der Stürmer der Bayern-Amateure wurde dann in der 67. Minute für Andres Mendoza gebracht und brachte sich gleich gut ins Spiel ein. In der 74. Minute drang Guerrero in den Strafraum ein und wurde vom Paraguays Torhüter von den Beinen geholt. Der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß, den Nolberto Solano verwandelte. Beim 1:1 blieb es dann auch.

Quelle: www.fcbayern.de

Bazi geht in Rente: Ein Bär wird neues Maskottchen

Der FC Bayern bekommt ein neues Maskottchen. Anstelle des „Bazi“, der seit über einem Jahrzehnt als Maskottchen des Rekordmeisters fungiert, wird künftig der „Bayern-Bär“ die Spieler bei ihren Heimspielen im Münchner Olympiastadion unterstützen.

Die offizielle Maskottchen-Wachablösung erfolgt beim Bundesliga-Heimspiel am 8. Mai gegen Tabellenführer Werder Bremen. „Bazi“ wird dann, wie auch bei den Spielern üblich, offiziell mit einem Blumenstrauß und dem Status des „Ehrenmaskottchens“ aus dem Dienst verabschiedet und anschließend auf der Tribüne Platz nehmen. An seiner Stelle wird dann auch sein Nachfolger offiziell vorgestellt.

Einziger Haken: Bislang hat der „Bayern-Bär“ noch keinen Namen. Doch das soll sich mit Hilfe der Bayern-Fans schnellstmöglich ändern. Bitte schicken Sie uns per Email Ihren persönlichen Namensvorschlag – und gewinnen Sie dabei mit etwas Glück tolle Preise. Gesucht wird ein fröhlicher, kurzer und prägnanter Name für den neuen „Bayern-Bären“.

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Freundschaftsspiel: Bayern in Katar gegen Effe und Basler

Nach dem erfolgreichen Trainingslager Anfang des Jahres in Dubai wird der FC Bayern bereits in der kommenden Woche wieder an den persischen Golf reisen. In Doha/Katar wird die Mannschaft von Trainer Ottmar Hitzfeld mit dem gesamten Spielerkader ein Match gegen eine Allstar-Auswahl der Katar-League bestreiten.

Diese Vereinbarung trafen am Mittwoch Bayerns Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge und Manager Uli Hoeneß mit Vertretern von „QSi“, der Sports Business Organisation des Nationalen Olympischen Komitees von Katar. Gastgeber des Bayern-Trips ist seine Exzellenz Sheikh Tamim Al Thani, Kronprinz von Katar und Präsident des QNOK.

Der Rekordmeister wird am Montag, den 5. April, die Reise nach Katar antreten.
Das Freundschaftsspiel, das in eine internationale „Week of Activities“ in Katar (unter anderem Konferenzen und Expo) eingebettet ist, wird am Dienstag, den 6. April um 19.00 Uhr Ortszeit (18.00 Uhr MEZ) im Al-Rayyan Stadium (25.000 Zuschauer Kapazität) in der Hauptstadt Doha stattfinden.

Gegner des FC Bayern ist eine Allstar-Auswahl der Q-League von Katar, in der unter anderem die beiden Ex-Münchner Stefan Effenberg und Mario Basler, Fernando Hierro (ehemals Real Madrid), Gabriel Batistuta, Claudio Caniggia (beide Argentinien) und Welt- und Europameister Frank Leboeuf (Frankreich) spielen sollen. Trainer dieser Auswahl ist der deutsche Fußballlehrer Wolfgang Sidka.

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Bester Trainer 2003

Was Stuttgart-Coach Felix Magath in der Bundesliga vor hat, ist ihm bei der Wahl zum “Welt-Klub-Trainer” bereits gelungen: Er hat seinen Bayern-Kollegen Ottmar Hitzfeld weit hinter sich gelassen.

In der von der Internationalen Föderation für Fußball-Geschichte und Statistik durchgeführten Wahl belegte Magath den sechsten Rang und schnitt damit neun Plätze besser ab als Hitzfeld.

Die Experten aus 83 Ländern kürten Carlos Bianchi von Boca Juniors Buenos Aires zum besten Trainer 2003.

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Mordserie an Nationalspielern Panama’s

Das Fußballgeschehen in Panama wird von einer mysteriösen Mordserie erschüttert.

In der Hauptstadt Panama-Stadt wurde in dieser Woche schon der dritte ehemalige Nationalspieler des Landes innerhalb eines Jahres erschossen. Der 41 Jahre alte Gustavino Cisneros wurde in einen Hintehalt gelockt und dort mit einem Kopfschuss niedergestreckt.

Zwei frühere Teamkollegen Cisneros wurden im Februar und November von Unbekannten erschossen. Über Hintergründe der Taten ist nichts bekannt.

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