Grippe legt Hansa-Spieler flach – Spiel wird evtl abgesagt

Grippe legt Hansa-Spieler flach

Bei Fußball-Bundesligist Hansa Rostock ist derzeit kaum ein Profi gesund. Gleich elf Spieler haben sich bis Mittwoch krank vom Training abgemeldet. Daraufhin informierte der Klub die Deutsche Fußball Liga (DFL). Pressesprecher Axel Schulz sagte, sogar eine Absage des Hansa-Gastspiels am Samstag beim 1. FC Kaiserslautern

(15.30 Uhr/live auf Premiere) stehe im Raum, weil zudem die gesperrten Marcus Allbäck und Tim Sebastian nicht zur Verfügung stehen.

Erkrankt sind die beiden Torhüter Mathias Schober und Axel Keller, die Stammspieler Antonio di Salvo, Joakim Persson, Ronald Maul, Thomas Rasmussen, Razundara Tjikuzu sowie die Ersatzspieler Magnus Arvidsson, Thomas Meggle und Gabriel Melkam. Abwehrspieler Delano Hill ist krank und zudem gelbgesperrt.

Quelle: n23.de

Ich find das unverschämt, wenn ich zurückdenk haben sich auch Dortmund oder der FCK mit 2stelligen verletztenzahlen rumgeplagt und sich damit auch nicht gerade sportlich erfolgreich betätigt.

kex

Tor für VFB gg. FCK

Servus,

ich war gestern in Stuttgart und such Leute, die das Spiel live gesehn haben (Premiere).
Ich hab mir die (unnötige) Sportschau angesehn und muss sagen, dass Sie die Situation gar nicht gezeigt haben.

In meinen Augen war das Tor regelwidrig.

Am Strafraumeck, fällt ein Schwabe und sperrt den Ball im Sitzen, sodass der Gegenspieler, keinerlei Chance hat den Ball weiterzuspielen.
Danach folgt ein Flügelwechsel und es passiert das Tor.

In meinen Augen war das eine Ballsperre und somit nicht Regelkonform.
Ich seh natürlich keine Details über diese Entfernung und möchte es mir deshalb bestätigen bzw widerlegen lassen.

Ich denke das Unentschieden geht in Ordnung – es war kein Team überlegen und beide Mannschaften können froh sein, nicht mehr Tore gefangen zu haben

kex

Jäggi: “Der FCK ist ein Schlachtfeld”

“Der FCK ist ein Schlachtfeld”
Kaiserslauterns Vorstandschef René C. Jäggi im Interview über die Lizenzprobleme, egoistische Profis, Heckenschützen – und die Gefahr, zum Trottel zu werden

von Thorsten Jungholt

WELT am SONNTAG: Herr Jäggi, Anfang der Woche erhalten Sie Post von der Deutschen Fußball-Liga (DFL). Unter welchen Auflagen und Bedingungen erhält der 1. FC Kaiserslautern die Lizenz?

René C. Jäggi: Die DFL hat die Unterlagen in diesem Jahr sehr intensiv geprüft. Wir werden noch einige Fragen beantworten müssen, etwa ob Miroslav Klose wirklich verkauft wird oder ob die Sponsorenverträge wirklich kommen. Diese Einkommensströme müssen wir belegen. Aber ich gehe davon aus, dass wir dann die Lizenz erhalten werden, wenn auch mit Auflagen. Doch die können wir in der Ersten Liga ohne Probleme erfüllen.

WamS: Bei einem Abstieg wäre die Lizenz gefährdet.

Jäggi: Ja, aber auch in dem Fall gibt es keinen Grund zur Aufregung. Wenn alles so bliebe, wie in den Spielerverträgen festgeschrieben, hätten wir ein paar Millionen Euro minus. Also müsste man dann mit einer Bankbürgschaft oder Bankgarantie arbeiten, ansonsten wäre die Lizenz in Gefahr.

WamS: Werden die Spielerverträge bei Abstieg nicht automatisch angepasst, also die Einkommen reduziert?

Jäggi: Die normalerweise in Spielerverträgen dieser Größenordnung enthaltene Klausel für die Zweite Liga, die die Gehälter im Abstiegsfall um den Betrag X kürzt, wurde vom alten Vorstand gestrichen – aus einem Grund, der mir ein Rätsel ist. Acht Verträge laufen bis 2005 oder länger, mit einer Ausnahme ist dieser Passus überall entfernt worden.

WamS: Wie groß ist die Gefahr, dass in der WM-Arena Fritz-Walter-Stadion künftig nur noch Regionalliga-Fußball zu sehen sein wird?

Jäggi: Praktisch bei null. Das wäre nur gegeben, wenn wir im Abstiegsfall nichts ändern würden. Wir müssten uns dann eben von Spielern trennen, mit dem Risiko, dass sie ablösefrei gehen könnten.

WamS: Das heißt, Sie würden Spielern einseitig kündigen?

Jäggi:Wenn die DFL uns keine Lizenz erteilte, würden die meisten Spieler ihre Verträge verlieren, ja. Und damit wären sie ablösefrei.

WamS: Werder Bremen wäre das recht, dann könnte Miroslav Klose ohne Ablöse kommen.

Jäggi: Selbst wenn wir in der Regionalliga wären, müssen wir diesen Vertrag ja nicht kündigen. Da es um fünf Millionen Euro geht, könnte ich mir vorstellen, dass wir das Gehalt von Herrn Klose auch dann bezahlen würden, wenn wir in der untersten aller möglichen Ligen spielen würden. Alles andere ist Wunschdenken à la Alice im Wunderland.

WamS: Sie haben über mangelnde Identifikation der Spieler mit dem Verein geklagt. Sind Fußballprofis egoistischer als normale Arbeitnehmer?

Jäggi: Die Spezies Fußballprofi ist eine Gattung, die mit einem künstlerischen Gut ausgestattet ist, welches in etwa zehn bis 15 Jahren verbraucht ist. Das führt dazu, dass man fast gezwungenermaßen egoistisch wird. Deshalb sagen diese Leute auch in Notlagen des Vereins oft: Ich habe meinen Rechtsanspruch, ich mache keine Kompromisse. Ich will da auch gar nicht moralisieren, denn diese Verträge sind nicht gestohlen, sondern ausgehandelt. Ich kann nur an die Ehre appellieren, erzwingen kann ich nichts.

WamS: Uli Hoeneß hat gesagt, dass er bei den Diskussionen um Gehaltsverzicht vermisse, dass die Vorstände mit gutem Beispiel vorangehen.

Jäggi: Da hat er Recht. Ich bin ein Beispiel dafür. Deshalb habe ich zum 30. Juni gekündigt. Weil der Verein sein Gehaltsbudget von 22 auf 15 Millionen Euro senken muss, damit er nächstes Jahr ein Break-even-Ergebnis erzielt, kann er sich Jäggi nicht mehr leisten.

WamS: Für weniger Geld weiterzumachen, können Sie sich nicht vorstellen?

Jäggi: Ich könnte natürlich sagen, ich halbiere mein Gehalt. Dann würden Sie in der Zeitung schreiben, der Jäggi arbeitet für 250 000 Euro, Schalkes Assauer aber verdient zwei Millionen. Dann bin ich ein gutes Zehntel vom Assauer, also ein Riesentrottel. Nein, da habe ich meinen Berufsstolz und sage: Entweder gehöre ich zum oberen Drittel – oder ich arbeite ehrenamtlich und mache das als Aufsichtsrat, so wie ich es angeboten habe. Dann zahle ich meine Kilometerspesen selbst und kann dem Verein trotzdem helfen. Nur bei Abstieg bleibe ich, wenn es vom Aufsichtsrat gewünscht wird. Aber ich fahre mich genauso wenig auf ein Niedrigniveau runter wie die Profis. Aleksander Knavs hat ein um ein Drittel reduziertes Angebot des FCK ausgeschlagen und geht lieber nach Bochum, wo er mehr verdient. Das verstehe ich.

WamS: Geht das Verständnis so weit, dass es auch einen Profi wie Christian Timm einschließt, der seine Arbeitskraft nur selten zur Verfügung stellt und dennoch Millionen kassiert?

Jäggi: Mich stört es nicht, wenn ein Michael Schumacher 55 Millionen Euro verdient. Weil er aus einem verschlafenen Ferrari-Konzern ein Spitzenunternehmen gemacht hat, weil er Weltmeister geworden ist, weil er sein Leben riskiert. Da kommt nicht das geringste Gefühl von Neid auf. Zu unserer Mannschaft ist zu sagen: Wenn einer so viel Geld verdient, dann muss er auch die professionelle Einstellung mitbringen, auch wenn er mal verletzt ist. Was mich wirklich nervt ist, wenn einer sagt: Mir reicht mein Fixgehalt, ich muss ja gar nichts mehr machen. Ob ich die Punkteprämie kriege oder nicht, was soll’s? Von der Mentalität bin ich ewiger Student, aber ich hatte das Glück des Tüchtigen und verdiene 50 000, 60 000 Euro monatlich, ohne dass ich eigentlich etwas dafür tue. Das wurmt, vor allem wenn ich sehe, mit welchen Belastungen der Verein zu kämpfen hat.

WamS: Ist es richtig, dass eine Verteuerung der Osttribüne droht, die der FCK tragen müsste?

Jäggi: Wer immer das in die Welt gesetzt hat, ist ein Ignorant, kann nicht rechnen oder will dem Verein schaden. Richtig ist, dass es Verzögerungen gibt, die Tribüne hätte im Januar fertig sein müssen. Das ist sie nicht. Da gibt es nun unterschiedliche Auffassungen, aber der Vertrag ist niet- und nagelfest. Er besagt, dass alles über den vereinbarten Preis von 15,7 Millionen Euro hinaus gehende die Baufirma zu zahlen hat.

WamS: Im Zusammenhang mit dem Lizenzverfahren soll demnächst eine Elefantenrunde aus Stadt, Land und Banken tagen.

Jäggi: Richtig ist, dass es ein vertraglich vereinbartes Meeting des Bankenkonsortiums geben wird. Dort informieren sich die Banken über das vergangene Jahr. Diese Elefantenrunde steht in keinem Zusammenhang mit Lizenzgespenstern, sondern ist reine Routine.

WamS: War der FCK Ihr schwierigster Sanierungsfall?

Jäggi: Es war Business as usual. Außergewöhnlich war die öffentliche Transparenz – und waren die Heckenschützen. Ich hatte oft den Eindruck, dass Kaiserslautern feindliches Territorium ist, ein Schlachtfeld. Ich habe auch derzeit wieder Strafanzeigen im Hause gegen mich, muss mich mit Hausfrauen herumschlagen. Frau Wieschemann (Ehefrau des Ex-Aufsichtsrates Robert Wieschemann) und Frau Friedrich (Ehefrau des Ex-Vorstands Jürgen Friedrich, d. Red.) werfen mir vor, ich hätte Trainer Kurt Jara ohne Zustimmung der Aufsichtsräte bestellt. Und die Schlammschlacht mit der ehemaligen Führung beginnt ja erst, die Staatsanwaltschaft Zweibrücken will noch im April Anklage erheben.

WamS: Ist es eine Genugtuung, dass nun das Verfahren gegen Friedrich und Wieschemann wegen Untreue und Steuerhinterziehung eröffnet wird?

Jäggi: Es tut mir eigentlich Leid für Kaiserslautern. Ich habe nie unterstellt, dass die Leute das gemacht haben, um sich persönlich zu bereichern. Man hat nur auf raffinierte Art versucht, die Lanzen künstlich zu verlängern, um im Wettkampf mit den Großen mithalten zu können. Und das hat dem Verein geschadet. Es ist mir allerdings eine persönliche Genugtuung, dass sich herausgestellt hat, dass ich die verheerende Lage des Vereins nicht schwarz gemalt habe, sondern dass es die Tatsachen waren.

WamS: Hat Ihr Ruf des erfolgreichen Sanierers in Kaiserslautern gelitten?

Jäggi: Wenn wir nicht absteigen, wird niemand anderes sagen können, als dass ich einen großen Teil zur Rettung dieses Vereins beigetragen habe. Wenn es eine Alternative zu dem von PriceWaterHouse vorgelegten und von mir umgesetzten Konzept gegeben hätte: Glauben Sie, dass Stadt, Land und Banken das nicht probiert hätten? Warum soll das Land Rheinland-Pfalz dem Rattenfänger Jäggi eine Landesbürgschaft geben, wenn es eine Alternative gegeben hätte? Es gab keine.

WamS: Dennoch: Haben Sie auch Fehler gemacht?

Jäggi: Ich habe viele Fehler gemacht: Einschätzung von Personal, vielleicht auch zu viel Macht an Erik Gerets bei der Spielerauswahl. Aber ich halte es mit Helmut Kohl: Wenn Sie den ganzen Tag Entscheidungen treffen müssen, können Sie nur hoffen, dass die Summe der positiven Entscheidungen am Abend überwiegt. Ich glaube, das ist so.

Artikel erschienen am 18. April 2004

Klose an die Weser – perfekt )=

Kicker meldet:

Manfred Müller (59) macht sich schon seit längerem einen Spaß daraus: Auf einem grünen Zettelchen rechnet Werders Geschäftsführer wöchentlich aus, wie viele Punkte den Hanseaten theoretisch noch zum Titel fehlen – für den Fall, dass die Konkurrenz alles gewinnt. Aktueller Stand: 32 Zähler aus 13 Spielen. Doch bei den internen Planungen ist man schon jetzt entscheidend weiter. Seit dem Wochenende steht fest: Werder ist bereit, den Transfer von Nationalstürmer Miroslav Klose (25) zu stemmen. “Wir kommen in die Endphase”, bleibt Sportdirektor Klaus Allofs (47) noch zurückhaltend. Indes: Der teuerste Deal der Klub-Geschichte ist praktisch klar! Denn: Er hängt zwar noch an der Unterschrift Kloses, aber der ließ schon mehrfach durchblicken, mit den Hanseaten einig zu sein. “Ich hoffe, er entscheidet sich jetzt für uns”, so Trainer Thomas Schaaf (42) am Samstagabend im ZDF-Sportstudio. Scheinbar belanglos, doch Bestätigung dafür, dass Bremen alle Bedingungen erfüllt hat.

Nach kicker-Informationen liegt Klose ein unterschriftsreifer Vierjahres-Vertrag vor, parallel dazu hat Werder klar signalisiert, dass die Finanzierung der fixierten Ablösesumme in Höhe von fünf Millionen Euro steht. Ihrem erklärten Wunschspieler sind Allofs und Kollegen damit in jeder Beziehung entgegengekommen. Nach vier Rückrundenspieltagen, so Kloses im Winter ausgegebene Marschroute, wollte der Lauterer seine Zukunftsentscheidung treffen. Dazu hat er nunmehr die Gelegenheit!

Wird Klose das bis 2008 datierte Arbeitspapier erwartungsgemäß gegenzeichnen, verschwindet “Plan B” wieder in der Schublade: Die Verpflichtung von Emile Mpenza (25, Standard Lüttich). Dank der Wende in den Verhandlungen mit Ivan Klasnic (24, vgl. kicker vom 19. Februar), die in die Vertragsverlängerung bis 2007 mündete, stünde Werders Sturmquartett für kommende Saison: Klose, Klasnic, Angelos Charisteas (24) und Top-Talent Nelson Valdez (20).

Emile Mpenza (2,5 Mio. Ablöse) wäre zwar – auch beim Gehalt – billiger gewesen als Klose, schien zudem vom Spielertyp her als Ailton-Nachfolger prädestiniert. Doch hält Allofs entgegen: “Unser Mittelfeld, speziell Johan Micoud, ist intelligent genug, sich auch auf seine Stärken optimal einzustellen.” Dazu kommt der voraussichtliche Wiederverkaufswert Kloses, potenziell einer der Stars bei der WM 2006 im eigenen Land. Definitiv in trockenen Tüchern ist gar die Verpflichtung von Gustavo Nery (26, FC Sao Paulo, kicker berichtete). Der brasilianische Linksverteidiger hat bis 2008 unterschrieben, über die Ablöse (ca. 500 000 Euro) besteht Einigkeit. Allofs: “Nur noch die Freigabe zum 1. Juli fehlt.”

Für Klose geht Werder ins Risiko

Für Klose geht Werder ins Risiko
Sportdirektor Allofs will Millionen-Kredit aufnehmen, um Nationalspieler zu holen – Bruch mit hanseatischer Kaufmannstradition

Belek – So nahe werden sie sich so schnell nicht mehr kommen. Nur sechs Kilometer trennen Kaiserslauterns Nationalstürmer Miroslav Klose und den SV Werder Bremen in diesen Tagen, beide Bundesligisten haben ein Trainingscamp in Belek an der türkischen Riviera bezogen. So mancher Experte hielt es deshalb für möglich, dass Klose schon auf dem Rückflug nicht mehr zum Pfälzer, sondern zum Bremer Tross gehören würde. Doch die Vollzugsmeldung des Wechsels blieb aus, der Nationalstürmer hält dem FCK im Abstiegskampf die Treue und spielt die Saison für seinen Stammklub zu Ende. Danach aber, erklärte er, halte ihn nichts mehr in Kaiserslautern.

Im Juni kann er die Pfalz für fünf Millionen Euro verlassen, und es ist ein offenes Geheimnis, dass sein neuer Klub dann Werder Bremen heißen könnte. Klose selbst bestätigt die Kontakte zu den Norddeutschen, und auch das Bekenntnis von Seiten der Bremer liegt längst vor. “Klose ist für uns ein sehr interessanter Spieler”, stellte Präsident Jürgen L. Born in Belek fest.

Für den 25 Jahre alten Angreifer wollen die Hanseaten sogar ihre althergebrachten Kaufmannsprinzipien verraten. Bislang hieß das Credo der Vereinsführung, dass kein Geld ausgegeben wird, dass noch nicht eingenommen ist. Doch nach Informationen der WELT am SONNTAG will Werder mit Klose einen Fünf-Jahres-Vertrag abschließen, der Deal würde inklusive Gehalt einen zweistelligen Millionenbetrag verschlingen – ein Finanzvolumen, das für den Klub eigentlich nicht zu stemmen ist.

Sportdirektor Klaus Allofs, der auch Mitglied der vierköpfigen Geschäftsführung ist, hat für den exorbitanten Transfer indes eine Lösung entwickelt. Er entwarf in Belek ein für Bremer Verhältnisse recht riskantes Finanzierungsmodell, für das vor wenigen Wochen der Grundstein gelegt wurde. Damals wurde der Verein in eine Kapitalgesellschaft umgewandelt (GmbH & Co KGaA), für die nun ein Investor gesucht wird. Der Oldenburger Stromversorger EWE, der zum Sponsor-Pool gehört, soll ein Kandidat sein.

Da ein Abschluss mit einem solchen strategischen Partner allerdings nicht in einigen Wochen, sondern bestenfalls in einigen Monaten zu erwarten ist, will Werder einen Umweg gehen, um Klose nach Bremen zu lotsen. Das Allofs-Modell sieht vor, sich zunächst Geld als Bankkredit zu leihen. Ein Investor würde diese Anleihe (oder Teile davon) später tilgen. Riskant, aber realistisch, wie der Sportdirektor sagte: “Wir haben die Chance, uns durch einen Investor oben in der Tabelle zu etablieren. Wir hätten mit so einer Finanzierung vielleicht für einen oder zwei Monate Schulden. Aber es wäre eine Möglichkeit.”

Für Allofs steht fest, dass sich Bremen an einem Scheideweg in der Vereinsgeschichte befindet. Wenn sich Werder dauerhaft als Spitzenkraft der Bundesliga festsetzen wolle, so Allofs, stehe “jetzt die Entscheidung an, wo man hinmöchte”. Mittelmaß sei nicht mehr akzeptabel: “Der achte Platz ist für uns auf Dauer zu wenig.” Zumal Investoren dann noch schwerer von einem Einstieg zu überzeugen seien.

Das Problem: Allofs’ Kollegen in der Geschäftsführung (Klaus-Dieter Fischer, Manfred Müller, Jürgen L. Born) sind noch skeptisch. Die vergangenen beiden Jahre, in denen in der Rückrunde jeweils die Teilnahme am Europapokal verspielt wurde, wirken bei ihnen noch nach. Für Allofs ist das kein Argument: “Ich muss natürlich auch die wirtschaftliche Seite bedenken. Aber die sportliche Seite in mir sagt: Wir schaffen in diesem Jahr die Champions League.”

Jedenfalls ist Eile geboten, denn Allofs steht mit seinem Werben um Klose nicht allein da. Neben Borussia Dortmund ist vor allem der FC Schalke 04 stark an dem Stürmer interessiert. Das Problem für Rudi Assauer, den Manager der Gelsenkirchener: Er kann Klose zwar die finanziellen Wünschen erfüllen, ihm aber nicht die nötige sportliche Perspektive bieten. Denn Klose will, um seine Position in der Nationalelf nicht zu gefährden, unbedingt in der Champions League kicken. Und diese Option bietet eher Tabellenführer Bremen.

Allofs hat diesmal also gute Karten im Fernduell mit Assauer. Im Oktober, nach den Blitz-Transfers von Mladen Krstajic und Ailton, die binnen 24 Stunden ihre Wechsel nach Gelsenkirchen zur neuen Saison bekannt gaben, sah Allofs noch aus wie ein Anfänger. Jetzt kann er sich bei Assauer revanchieren. Kai Niels Bogena

Quelle: DieWelt

[ironie] FCK Anno 2036

Schlagzeile im Jahre 2036 den FCK betreffend:

“FCK VERPFLICHTET ALS ERSTER BUNDESLIGAVEREIN EINEN AUßERIRDISCHEN”

dpa. Wie der Pressesprecher des FCK verlauten ließ, hat der FCK einen außerirdischen Doppellinksfuß vom Klub FC UGLY FREAKS auf dem Planeten Mars verpflichtet. Über die Ablösesumme wurde stillschweigen vereinbart. Der äußerst schnelle (da vierbeinige) Abwehrspieler, der zudem durch seine glitschige Haut so gut wie nicht zu fassen sein soll, soll die verhäuften Ausfälle auf der linken Abwehrseite kompensieren. FCK-Boss und Trainer Basler jr. begründete dieses Novum mit dem Mangel an Perspektivspielern in Deutschland, Europa und der Welt. Von kritischen Beobachtern der Szene rund um den traditionsreichen Betzenberg wird die Verpflichtung jedoch in Verbindung mit einem Defizit an Durchblick gewertet.

Der neue “Mann” wird seine Premiere wahrscheinlich schon nächste Woche im Ligaspiel gegen den FC Blaubach-Didelkopf feiern können.

Timo Wenzel zum FCK ?

Laut Informationen des “kicker” hat der 1.FC Kaiserslautern den angekündigten neuen Abwehrspieler gefunden. “Ich warte nur auf grünes Licht von meinem Präsidenten,” wird Erik Gerets zitiert. Einen Namen wollte er nicht preisgeben, jedoch bestehe bereits Einigkeit mit dem potentiellen Neuzugang.
Laut dem “kicker” deutet hierbei alles auf Timo Wenzel (26 Jahre, 8 Saison-Einsätze, “kicker”-Durchschnittsnote 3,19) hin, der auch bereits von der “Sportbild” mit dem FCK in Verbindung gebracht wurde. Wenzel soll heute mit seinem Noch-Verein, dem VfB Stuttgart, ins Trainingslager reisen. Sollte der Transfer allerdings rechtzeitig perfekt gemacht werden steht einem Mitwirken Wenzels beim FCK-Trainingslager ab Sonntag in der Türkei nichts im Wege

Wer bleibt – Wer geht ?!

In ihrer aktuellen Ausgabe schreibt die “Sportbild”, für gewöhnlich gut informiert, wie der aktuelle Stand aller Spieler mit auslaufenden Verträgen in der Bundesliga ist. Beim 1.FC Kaiserslautern sieht dies wie folgt aus:

Vratislav Lokvenc: Offen, Gespräche laufen
Steffen Freund: Muss gehen
Kamil Kosowski: Geht
Ciriaco Sforza: Bleibt
Thomas Riedl: Muss gehen
Lincoln: Bleibt
Bjelica: Muss gehen
Jose Dominguez: Muss gehen
Markus Anfang: Offen , Gespräche laufen
Hany Ramzy: Offen, Gespräche laufen
Aleksander Knavs: Geht freiwillig , 4 Anfragen aus der Bundesliga
Thomas Hengen: Muss gehen

Bei Thomas Riedl gab der Verein allerdings bereits bekannt, dass er sich in der Rückrunde noch für einen neuen Vertrag empfehlen kann. Bei Kosowski wurde vor Saisonbeginn angegeben, dass man eine Kaufoption habe.
Zudem wird Timo Wenzel vom VfB Stuttgart, dessen Vertrag ebenfalls ausläuft, mit dem FCK in Verbindung gebracht

Basler neuer Trainer ?

Mario Basler hat nochmals seine Ambitionen auf den Trainerstuhl beim 1.FC Kaiserslautern ins Gespräch gebracht. “Für mich steht fest, dass ich nach meinem Abenteuer in Katar als Trainer zum FCK zurückkehre. Das wurde im vergangenen Sommer mit Rene Jäggi, Erik Gerets und Sponsoring-Leiter Jürgen Bühler mündlich abgemacht. Es wird sicher keine Rückkehr als Jugendtrainer sein. Ich will im Profibereich arbeiten”, so Basler in der “Sportbild”.
In demselben Artikel zeigt er sich allerdings erneut überzeugt davon, dass der FCK in dieser Saison absteigt. Es sei ein Fehler gewesen, sich von Harry Koch, Georg Koch und seiner Person zu trennen, da diese Typen nun in der Mannschaft fehlen würden. Zudem sei der Kader weder verjüngt noch reduziert worden