Altersbegrenzung im SchülerVZ

Das SchülerVZ dient den Kindern und Jugendlichen als Plattform, um sich über allerhand auszutauschen. Beliebte Gesprächsthemen sind die Schule, die Lehrer, der Sport, aber auch die Liebe, der Alkohol und das Rauchen. Machen wir uns nichts vor, wer das SchülerVZ nutzt, der sollte schon über ein gewisses Maß an Verantwortungsbewusstsein verfügen. Auf der anderen Seite ist das SchülerVZ bereits für Personen ab 10 Jahren freigegeben. Die wenigsten Kinder dieses Alters können schon sämtliche Gefahren des Internets abschätzen. Und über die bisherigen Geschehnisse im SchülerVZ werden sie von sich aus auch noch nicht viel gehört haben.

Privatsphäre – Was sollte besser nicht offenbart werden

Würde uns jemand ständig verfolgen, durch die Fenster der Wohnung schauen und auch noch unsere Gespräche belauschen, wären wir absolut empört und würden wohl auch Anzeige erstatten. Zuvor würde der Belästigte aber sicherlich zusehen, dass der Beobachter nichts mitbekommt. Die Vorhänge werden zugezogen und es wird leiser geredet. Dies wäre ein völlig normales Verhalten. Warum hält sich bloß im Internet fast niemand daran? Das SchülerVZ bietet den Schülern eine Plattform auf der sie sich austauschen können. Mit der Anzahl an Freunden wird geprahlt. Daher wird auch nicht viel darauf geachtet, wer eine Einladung versendet. Denn wer sich wirklich diese “Mühe” macht, der wird auch angenommen. Schließlich handelt es sich um einen anderen Schüler – oder etwa nicht?

Lehrermobbing über das SchülerVZ

Beim Lehrermobbing muss erstmal definiert werden, worum es uns überhaupt geht. Der Begriff ist durchaus zweideutig zu verstehen und beide Varianten kommen leider regelmäßig vor. Es gibt einem die Situation, wo Schüler bewusst von den Lehrern gemobbt werden. Dies soll jedoch nicht unser Thema sein. Und es gibt die Diffamierung der Lehrer durch einen oder mehrere Schüler. Dieser Form von Lehrermobbing ist der Beitrag gewidmet. Meistens geschieht dies über die sozialen Netzwerke und da gerade das SchülerVZ hauptsächlich von Kindern und Jugendlichen genutzt wird, treten dort auch viele Fälle auf.

Cybermobbing im SchülerVZ

Beim Cybermobbing handelt es sich um ein sehr aktuelles Problem. Das Wort ist aus zwei Bestandteilen zusammengesetzt. Dem Wort Cyber, welches eine Anspielung auf das Internet ist. Und aus dem Wort Mobbing, welches sich aus dem englischen Ableitet: to mob, jemanden anpöblen oder über jemanden herfallen. Damit bezeichnet das Cybermobbing einen gezielten Angriff auf eine Person, der über das Internet durchgeführt wird. Es ist jedoch auch nicht unüblich, dass gerade Personen Opfer von Cybermobbing werden, die sich während der Schulzeit und auf dem Heimweg ebenfalls damit auseinandersetzen müssen. Die Opfer sind dabei meistens Kinder und Jugendliche, die sich gegen diese Attacken nicht zu wehren wissen. Das schlimme dabei ist, dass die Opfer keinen Ort des Rückzuges mehr haben. Denn gerade zu Hause sind sie vor diesen Attacken nicht geschützt.

SchülerVZ und das Interesse der Eltern und Lehrer

Soziale Netzwerke sind in aller Munde. Und auch wenn Facebook sicherlich das bekannteste von diesen ist, so stellt das SchülerVZ (Schülerverzeichnis) seine ganz eigene Bedrohung dar. Wer bei Facebook angemeldet ist, der hat meist eine gewisse Reife erlangt. Das SchülerVZ ist hingegen für schulpflichtige Kinder und Teenager ab 10 Jahren gedacht. In dieser Altersgruppe wird praktisch alles über die Funktionen des Internets gewusst. Die Gefahren beim Surfen und insbesondere beim Umgang mit sozialen Netzwerken können jedoch noch nicht abgeschätzt werden.