Neuer Email Client für Palm OS

Nachdem der E-Mail-Client SnapperMail seit dem Sommer 2002 bereits von dem in Neuseeland ansässigen Unternehmen Snapperfish als Beta-Version erhältlich war, wurde nun die erste Final-Version der Software für PalmOS-Geräte veröffentlicht. Als besonderer Clou bearbeitet der POP3-Mail-Client Datei-Anhänge direkt auf einem mobilen Gerät, ohne dass Dateien auf einem Server konvertiert werden, wie es bei vielen anderen Anhang-fähigen Mail-Clients unter PalmOS üblich ist.

SnapperMail 1.51 für PalmOS kann beliebige Desktop-Dateien verarbeiten und reicht diese an entsprechende PalmOS-Anwendungen weiter, wie man es auch vom Desktop-PCs kennt. Daher hängt es von der installierten Software ab, welche Dateitypen man auf einem PalmOS-Gerät öffnen kann. Die empfangenen oder zu versendenden Anhänge dürfen dabei auch auf einer Speicherkarte liegen, wobei auch mehrere Dateien mit einer E-Mail versendet werden können. Zum Lieferumfang von SnapperMail gehört JpegWatch Lite zur Anzeige und für den Versand von JPEG-Bildern sowie HandZiper Lite, um ZIP-Dateien zu entpacken oder Archive für einen Versand zu erstellen.

Für die Verarbeitung von Office-Dateien benötigt man die passende Software QuickOffice Premier 7.0, die bislang noch in der Entwickung ist und nur als kostenpflichtige Beta-Version angeboten wird. Damit lassen sich dann Word-, Excel- und PowerPoint-Dateien ohne jegliche Konvertierung direkt auf einem PalmOS-Gerät öffnen und bearbeiten. Für die Anzeige von GIF- und BMP-Bilder benötigt man die kostenpflichtige Bildsoftware AcidImage, während für die MIDI-Wiedergabe der gleichfalls kostenpflichtige Botzam Midi Player benötigt wird. WAV-Dateien lassen sich derzeit nur auf einem Gerät mit PalmOS 5 abspielen, wenn die Software für Sprachnotizen installiert ist.

Die normalen PalmOS-Dateiformate lassen sich natürlich problemlos öffnen, wozu die Formate PRC, PDB und PQA gehören. Durch die Unterstützung von vCards lassen sich diese auch ins PalmOS-Adressbuch übertragen, während vCalender-Einträge in den Terminplaner oder die Aufgabenliste übernommen werden können.

Quelle: Golem

Frühwarnsystem zum Schutz vor IT-Sicherheitsbedrohungen

Symantec bringt DeepSight Alert Service und DeepSight Threat Management System

Symantec bietet mit DeepSight Alert Service 4.0 und DeepSight Threat Management System 4.0 für den Unternehmensbereich zwei neue Frühwarnsysteme für Internet-Angriffe an. Der DeepSight Alert Service informiert IT-Administratoren über neu entdeckte Sicherheitslücken sowie mögliche Angriffsszenarien und schlägt entsprechende Schutzmaßnahmen vor. Das Deepsight Threat Management System informiert zudem über weltweit aktive Angriffe und über notwendige Schritte zur Absicherung. Damit sollen sich Kosten für das Unternehmensnetzwerk senken lassen.

Der Symantec DeepSight Alert Service liefert personalisierte Informationen über neue Schwachstellen und Angriffsszenarien, sobald sie bekannt werden. Der Anwender erhält Informationen über die Gefahren und über notwendige Schritte, um das Unternehmensnetz vor Angriffen zu schützen. Eine Analyse erläutert den Aufbau, das Gefahrenpotenzial und das Sicherheitsrisiko der Angriffe. Zudem erhält man Details zu den gefährdeten Systemen sowie entsprechende Patches. Für eine zügige Bereitstellung dieser Informationen überwachen Symantec Spezialisten weltweit über 14.000 Produktversionen und analysieren Informationen aus mehr als 140 Quellen.

Der DeepSight Alert Service lässt sich beliebig konfigurieren, um nur die für das Unternehmensnetzwerk relevanten Informationen zu erhalten. So bestimmt man, bei welchen Software-Produkten Informationen über neue Sicherheitslecks benötigt werden. Einzelne Personen des Unternehmens können im Gefahrenfall per E-Mail, Fax oder SMS informiert werden.

Auf diesem Service aufsetzend geht das DeepSight Threat Management System einen Schritt weiter und erfasst bedrohliche Aktivitäten im Internet, um nach Symantec-Angaben vor aktiven Gefahren in Echtzeit warnen zu können. Damit soll ein Administrator schneller und gezielter auf Gefahren für die IT-Sicherheit im Unternehmen reagieren können. Dazu werden die Informationen von 19.000 Partnern in 180 Ländern gesammelt und ausgewertet. Die angeschlossenen Firewalls und IDSysteme sowie IT-Administratoren liefern Angaben über bereits bekannte und neue Aktivitäten, die von Symantec analysiert werden. Deuten die Ergebnisse auf aktive Attacken hin, informiert das DeepSight Threat Management System darüber, wobei die Schwelle für Benachrichtigungen individuell eingestellt werden kann.

Symantec verspricht, dass durch den Einsatz der beiden Dienste die Reaktionszeit auf Angriffe und Bedrohungen deutlich reduziert wird. Gleichzeitig sollen dadurch Kosten gespart werden, denn eine aufwendige Suche nach neuen Patches und Updates entfällt. Ferner sollen keine Kosten durch Ausfall- und Reparaturzeiten entstehen oder Kosten durch die Beschädigungen von Infrastrukturen und Daten umgangen werden.

Symantec bietet Deepsight Alert Service 4.0 und DeepSight Threat Management System 4.0 ab sofort in entsprechenden Jahres-Abonnements je nach Lizenzanzahl zu verschiedenen Preisen an. Das Abo des DeepSight Alert Service kostet etwa für ein Jahr und ein bis zwei Lizenzen 5.710,- Euro pro Lizenz; bei 21 bis 30 Anwendern kostet der Dienst 3.995,- Euro pro Lizenz für ein Jahr. Der Abo-Preis für das DeepSight Threat Management System beträgt für ein Jahr und zwei Lizenzen 65.320,- Euro; bei mehr als sechs Anwendern kostet der Dienst 22.858,- Euro pro Lizenz für ein Jahr.

Quelle: Golem

NTT DoCoMo bringt i-mode in die USA

Aufbau eines GPRS-Netzwerks mit AT&T Wireless

Das japanische Unternehmen NTT DoCoMo will seinen mobilen Internet-Dienst i-mode auch in den USA anbieten. Finanziert werden soll dies durch den am 1. März 2002 erfolgten Börsengang an der New York Stock Exchange (NYSE) und der London Stock Exchange (LSE).

“Wir sind froh über die Wachstumsmöglichkeiten in diesem Land und unser Ziel ist es, unsere Wireless-Aktivitäten in den USA zu erweitern”, erklärte Dr. Keiji Tachikawa, President und CEO von NTT DoCoMo. “Wir erwarten, dass i-mode, unser mobiler Internet- und Kommunikations-Service der dritten Generation, in der nahen Zukunft in den USA startet.”

Das entsprechende General-Packet-Radio-Service-(GPRS-)Netzwerk wird vom US-Unternehmen AT&T Wireless errichtet. Auch die ersten i-mode-Multimedia-Dienste sollen von AT&T Wireless geboten werden. NTT DoCoMo ist zu 16 Prozent an AT&T Wireless beteiligt. Zudem wolle man auf bestehende Allianzen mit US-basierten Unternehmen wie Sun Microsystems, Microsoft, AOL Time Warner und Hewlett-Packard setzen, so Tachikawa.

Während sich NTT DoCoMo in einer offiziellen Meldung mit der Nennung von Terminen zurückhält, soll i-mode laut verschiedenen US- und japanischen Pressemitteilungen noch vor Ende dieses Jahres in den USA starten.

In Europa startet i-mode früher als in den USA; in Deutschland will E-Plus den Dienst seinen Kunden ab März/April mit i-mode-fähigen Mobiltelefonen anbieten.

Quelle: Golem

Moteran ?!

Schneller als UMTS und sicherer als WLAN?

Detecon und Mitsubishi wollen Anfang März 2003 ein neues Funknetzwerk mit dem Namen Moteran (Mobile Telecommunications Radio and Relay) vorstellen. Die neue Mobilfunktechnik wurde von Detecon im Auftrag von Mitsubishi entwickelt und soll dank Selbstorganisation kostenintensive zentrale Netzsteuerungselemente überflüssig machen.

Das dezentrale Moteran soll sicherer als der drahtlose Übertragungsstandard WLAN und schneller als die nächste Mobilfunk-Generation UMTS sein, so Detecon. Für Netzwerkbetreiber soll die neue Technik auf Grund der nicht benötigten Steuerelemente zudem deutlich geringere Investitionen mit sich bringen.

Moteran soll einen “vollmobilen Sprach- und Datendienst” ermöglichen und daher auch ein vollwertiger Ersatz für herkömmliche drahtgebundene Netzwerke sein. Darüber hinaus fallen nach Unternehmensangaben innerhalb des Netzes keine Kosten für öffentliche Netzbetreiber an. Die genannten Vorteile erinnern ansatzweise an die für einen anderen Zweck geschaffene PicoRadio-Technik.

Nähere Informationen zu Moteran sollen erst am 6. März 2003 bekannt gegeben werden.

Quelle: Golem

Fehler in der aktuellen 6210 Software

Nokia 6210: Absturz durch vCard

Eine Adressdatei (vCard) kann das Nokia 6210 abstürzen lassen. Der Fehler soll Geräte mit der Firmware 5.27 und höher betreffen. Handys mit einer früheren Version sollen nicht betroffen sein. Das berichtet das US-Unternehmen @stake.

Beruhigend: Große Gefahren gehen von dem Bug nicht aus, da ein Reset (Abnehmen des Akkus) das Gerät wieder in Betrieb setzt, ohne dass Daten verloren gehen. Nach Angaben von @stake will Nokia den Fehler wegen der geringen Bedrohung vorerst nicht beheben.

vCards werden per Infrarot oder SMS versendet und empfangen. Aber auch per Synchronisation mit Desktop-Anwendungen können die Daten aufs Handy gelangen.

Quelle: Xonio News

Palm entlässt Mitarbeiter

Der PDA-Hersteller Palm reagiert auf den schwachen Absatz seiner Geräte mit einschneidenden Personalmaßnahmen. Im Laufe des dritten Quartals sollen nach Angaben eines Firmensprechers 200 der zurzeit noch 1.100 Beschäftigten entlassen werden.

Unter den Entlassenen befindet sich auch Glenn Cross. Der Vice President hatte im September 2001 seine Position bei Sun Microsystems für den Job bei Palm aufgegeben.

Trotz rückläufigem Markt konnte Palm bei den PDA-Herstellern seine Dominanz behaupten. Mit einem Marktanteil von 36,8 Prozent (2001: 38,1) verwies das US-Unternehmen den nächsten Konkurrenten HP mit einem Marktanteil von 13,5 Prozent (2001: 16,9) deutlich auf Platz zwei.

Allerdings verzeichneten sowohl Palm (minus 12,2 Prozent) und HP (minus 27,2 Prozent) drastische Einbrüche bei den Verkaufszahlen. Sony auf Platz drei konnte bei den verkauften Einheiten um stolze 163 Prozent zulegen und seinen Marktanteil von 3,8 auf elf Prozent steigern.

Quelle: Xonio News

Telefonieren wurde billiger

Nach Erhebungen des Statistischen Bundesamtes ist das Telefonieren mit dem Handy im vergangenen Jahr etwas billiger geworden: Das Amt in Wiesbaden berichtet von einer Preissenkung um 0,4 Prozent.

Stärker gesunken (minus 1,3 Prozent) sind die Kosten für den Internetzugang. Nur das Festnetz ist teurer geworden: Das Bundesamt berichtet von einer 5,6-prozentigen Erhöhung bei den Anschluss- und Grundgebühren, Festnetz-Dienstleistungen, wie zum Beispiel die Auskunft, wurden 1,7 Prozent teurer.

Quelle: Xonio News

Handy erkennt Besitzer

Handy erkennt Besitzer schon beim Tippen – Integrierter Sensor zur Identifikation

Die Art und Weise, wie jemand eine Nummer auf der Handy- oder Bankomat-Tastatur eintippt, kann als Identifikationsmethode herangezogen werden. Dies behauptet Neil White vom Department of Electronics and Computer Science der University of Southampton. White ha einen diesbezüglichen Sensor entwickelt, der in Objekte verschiedener Größe und Form wie Smartcards und Mobiltelefone integrierbar ist.

Tippt der Benutzer eine Taste, wird ein einzigartiges Bewegungsmuster erstellt, das programmiert und für die Verifikation der Identität von Personen herangezogen werden kann. Drückt die jeweilige Person erneut die Taste, vergleicht der Sensor das Bewegungsmuster mit den gespeicherten Werten. Die Benutzung ist nur dann möglich, wenn das Tipp-Muster den programmierten Daten entspricht. Laut dem britischen Forscher ist dieses Muster für jeden Menschen typisch. “Ganz neu ist das Konzept der Identifikation durch die Art und Weise, wie Menschen klopfen oder tippen nicht”, erklärt White. Inspiriert wurde der Wissenschaftler durch Zeiten der Telegraphie, wo sich Mitarbeiter in Telegraphenstellen sich ebenfalls an der Art ihres Anschlags erkennen konnten. Eine Innovation sei aber ein Sensor zur Identifikation. Für diesen soll jetzt eine Anwendungsmöglichkeit in Sicherheitssystemen gefunden werden.

Quelle: Mobile-Mag